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An einem Wechsel zu einem Verein, der sich für die Champions League qualifiziert hat, ist Sebastian Hoeneß nur dann interessiert, wenn er den VFB Stuttgart verlassen möchte
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STUTTGART, DEUTSCHLAND – 15. FEBRUAR: Sebastian Hoeneß, Cheftrainer des VfB Stuttgart, reagiert während des Bundesligaspiels zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg in der MHPArena am 15. Februar 2025 in Stuttgart. (Foto von Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
27. Februar 2025
Der kicker berichtet, dass VfB-Stuttgart-Cheftrainer Sebastian Hoeneß nur dann zu einem Verein wechseln wird, der sich für die Champions League qualifiziert hat, wenn er sich dazu entschließt, die MHP-Arena im Sommer zu verlassen.
Der Neffe von Bayern Münchens Uli Hoeneß wird ständig mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht, sei es mit den Bayern, Bayer Leverkusen als Ersatz für Xabi Alonso oder dem jüngsten Verein RB Leipzig. Hoeneß gilt als potenzieller Nachfolger von Marco Rose, da Leipzig um die Qualifikation für die Champions League kämpft.
Hoeneß möchte jedoch weiterhin in Europas wichtigstem Wettbewerb antreten, daher muss der Verein, zu dem er als nächstes wechseln möchte, im Wettbewerb der nächsten Saison spielen. Hoeneß hat in seinem bis 2027 laufenden Stuttgarter Vertrag eine Ausstiegsklausel im Wert von acht Millionen Euro, die bis Ende April aktiviert werden muss. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Champions-League-Qualifikation für die aktuell umkämpften Klubs abseits der Top-2 noch lange nicht gesichert ist.
Der einfachste Weg für Hoeneß, dies zu erreichen, besteht darin, die Form der Stuttgarter zu verbessern und ihnen zu einem vierten Platz zu verhelfen. Der VfB kämpfte die meiste Zeit dieser Saison um Konstanz, und einer der einzigen Gründe, warum er in Reichweite der Champions-League-Plätze ist, ist, dass die Mannschaften um ihn herum immer wieder stolpern.
Stuttgart liegt derzeit auf dem siebten Platz der Liga und hat drei Punkte Rückstand auf den vierten Platz. Am Wochenende treffen sie auf Bayern München und werden versuchen, nach der 1:2-Niederlage gegen Wolfsburg und dem 1:1-Unentschieden gegen Hoffenheim an den letzten beiden Spieltagen wieder in die Spur zu kommen.
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